FÜR SAUBERES WASSER

Mit Ausnahme von Atemluft ist Trinkwasser das wichtigste Allgemeingut.

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Medien-Info
zur Pressekonferenz am 6. April 2018

Verein „Pro H2O“ als Initiative zum Wasserschutz gegründet

Mit Ausnahme von Atemluft ist Trinkwasser das wichtigste Allgemeingut. Am Mittwoch (04.04.2018) haben Bürgerinnen und Bürger in Saarbrücken deshalb den landesweit tätigen Verein “Pro H2O” als Initiative zum Wasserschutz gegründet.

Zweck des Vereins ist der Schutz der Oberflächengewässer sowie des Grund- und Trinkwassers im Saarland. Im Vordergrund stehen dabei die Aufklärungs- und Bildungsarbeit sowie Projekte zur Verbesserung der Wasserqualität gemeinsam mit Umweltverbänden und Kommunen. Der Verein strebt die Klagebefugnis entsprechend dem Verbandsklagerecht an. Als gleichberechtigte Vorstandssprecher wurden Barbara Meyer-Gluche, Armin König und Hubert Ulrich gewählt. Schatzmeister wurde Elmar Lauer, Schriftführerin Katharina Messinger. Den Vorstand ergänzen als weitere Mitglieder Manfred Reiter und Yvonne Brück.

Der Verein, benannt nach der chemischen Bezeichnung von Wasser, H2O, verstehe sich als überparteiliche Initiative, die das Thema Wasser in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen wolle. Meyer-Gluche: “Wasser ist Grundlage allen Lebens. Für Tiere und Pflanzen, aber insbesondere auch für uns Menschen überlebenswichtig. Wir wollen dies verstärkt ins Bewusstsein der Menschen bringen.” Der Schutz des Wassers, insbesondere des wichtigen Trinkwassers, komme in der öffentlichen Debatte meistens zu kurz. “Trinkwasser wird meistens erst dann ein Thema, wenn bereits Probleme festgestellt worden sind. Zu viele Keime, zu viel Nitrat oder andere Stoffe, die nicht oder nicht in dieser Menge in unser Trinkwasser gehören.”

Nicht anders verhalte es sich bei Oberflächengewässer. König: “Viele Gewässer im Saarland sind in einem schlechten Zustand. Die Wasserqualität wird durch PCB, PAK, Quecksilber und weitere Stoffe, die nicht dorthin gehören, massiv beeinträchtigt. Der ökologische Zustand nicht weniger Fließgewässer im Saarland wird von amtlicher Seite mit “schlecht” bewertet, der letzten von fünf Bewertungskategorien. Dabei sollten entsprechend der europäischen Wasserrahmenrichtlinie bereits bis zum Jahr 2015 alle Gewässer einen “guten ökologischen Zustand aufweisen.”

Die Debatte zur Grubenflutung mache zudem tagtäglich deutlich, wie wichtig Aufklärungsarbeit sei. Ulrich: “Unabhängige Gutachter können Gefahren für unser Trinkwasser bei einer Grubenflutung nicht ausschließen. Die RAG hält dennoch an ihren Flutungsplänen fest, leider unter Duldung der Landesregierung. Eine Politik gegen Menschen, wie beim Bergbau jahrelang ertragen, darf es im Saarland nicht wieder geben.” Der Schutz des Wassers muss endlich in den Fokus von Politik und Gesellschaft. “Wir wollen den Anstieg des Grubenwassers verhindern.“

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